Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose (MS) manifestiert sich in der Mehrzahl der Fälle als eine schubförmig wiederkehrende Erkrankung, die nach mehreren Jahren in die sekundär-chronisch voranschreitende Verlaufsform übergehen kann. Ein kleiner Teil meist älterer Patienten entwickelt einen primär chronisch progredienten Verlauf, bei dem keine Schübe abgrenzbar sind. Das klinische Bild der MS ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl neurologischer Defizite. Neben den gut bekannten motorischen und sensiblen Defiziten wird die Bedeutung kognitiver und sexueller Funktionsstörungen für die Patienten erst seit kurzer Zeit in vollem Umfang erkannt.

MS verläuft in den meisten Fällen in Schüben

Eine sichere Prognose des individuellen Krankheitsverlaufs ist bislang nicht möglich. Zu Beginn überwiegt ein schubförmiger Verlaufstyp, wobei allerdings nach etwa 10 bis 15 Jahren viele Patienten eine fortschreitende Verschlechterung entwickeln. Die durchschnittliche Schubrate beträgt etwa 0,5 bis 0,8 Schübe/Jahr und ist in den ersten Krankheitsjahren am höchsten. Die Mehrzahl dieser Schübe bilden sich innerhalb von vier Wochen zurück. Ein nicht unerheblicher Anteil der MS-Patienten hat eine so genannte gutartige Verlaufsform, d. h. keine oder eine nur mäßiggradige Behinderung nach vielen Jahren. Die Lebenserwartung ist allenfalls geringgradig, d. h. nur um wenige Jahre eingeschränkt. Bei stark behinderten Patienten ist es wichtig, sekundäre Komplikationen (Harnwegsinfekte, Spastikbehandlung, Verhinderung von Kontrakturen) rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Unsere Praxis ist eine MS-Schwerpunktpraxis mit Betreuung von vielen Patienten, so dass wir sie individuell ausführlich beraten können. Alle diagnostisch notwendigen Untersuchungen führen wir in unserer Praxis durch (bis auf die Kernspinuntersuchungen). Wir legen besonders Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, beraten Sie auch bezüglich alternativer Behandlungsmethoden, die selbstverständlich alle mit der Standard-Therapie durch Interferon, Copaxone und Cortison im Schub kombinierbar sind.
Wir bieten die Einweisungen in eine immunmodulatorische Therapie mit Interferon und Glatirameracetat in unserer Praxis an, desgleichen die Cortison-Stoßtherapie intravenös im Falle eines Schubes, so dass stationäre Aufenthalte nicht notwendig sind.
In besonderen Fällen arbeiten wir mit spezialisierten neurologischen Kliniken in München und Reha-Kliniken im bayerischen Umland zusammen. 

Besonderen Wert legen wir auch auf die psychische Betreuung, bieten Raum für das Gespräch und die Beratung. In Krisensituationen können wir unseren Patienten eine Gesprächstherapie und andere psychotherapeutische Behandlungen vermitteln.

Weitere Informationen unter: www.neurologen-im-netz.de

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