Alzheimer-Demenz

Jegliche Formen von Gedächtnisstörungen und Hirnleistungsstörungen müssen möglichst frühzeitig abgeklärt und behandelt werden, wenn sie den Betroffenen in seiner Lebensqualität oder den Aktivitäten des täglichen Lebens beeinträchtigen. Die Krankheit „präsenile Demenz“ gibt es nicht. Die Demenz kann schon im mittleren Lebensalter beginnen, tritt aber am häufigsten im hohen Alter auf.

Die Demenz ist eine oft fulminant verlaufende, chronisch-progrediente Erkrankung, die mit Gedächtnisstörungen beginnt und mit einem totalen Verlust von Kompetenz und Persönlichkeit sowie absoluter Pflegebedürftigkeit endet.

Häufigkeit der Alzheimer Demenz

Die Alzheimer Demenz ist mit ca. 1 Million Betroffene in Deutschland eine der häufigsten und schwerwiegendsten Erkrankungen, mit über 70% die bei weitem häufigste dementielle Erkrankung in der Bevölkerung. Die Alzheimer Demenz ist die bedeutsamste Alterserkrankung der westlichen Welt und erreicht das Ausmaß einer Volkskrankheit. Sie beginnt mit kognitiven Störungen und mündet innerhalb weniger Jahre in einen vollständigen Verlust alltäglicher Kompetenzen und den Zerfall der Urteilsfähigkeit und Persönlichkeit. Schwerstes Leid sowie massive Scham- und Schuldgefühle der Betroffenen und ihrer Angehörigen kennzeichnen das Bild.  Die Alzheimer Demenz ist die häufigste Demenz überhaupt und kann heute frühzeitig, einfach und mit großer Sicherheit in der Praxis diagnostiziert werden.

Die spezifische Therapie der Alzheimer Demenz mit neuen und klassischen Medikamenten mit nachgewiesener Wirksamkeit kann das klinische Bild der Erkrankung über einen sehr langen Zeitraum stabilisieren oder sogar verbessern.

Krankheitsverlauf der Alzheimer Demenz

Allmählich zunehmende Beeinträchtigung des Neugedächtnisses mit Störung des Speicherns und Abrufens neuer Informationen, die begleitet wird von Schwierigkeiten bei der räumlichen und zeitlichen Orientierung, Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit und Konzentration, Störung sprachlich-mnestischer Funktionen und Einschränkungen visuell vermittelter konstruktiver Fähigkeiten. Bei fortschreitender Erkrankung werden die kognitiven Störungen weiterer Hirnfunktionen erfasst, wodurch zunehmend eine Wesensänderung sowie allgemeine Verhaltensauffälligkeiten in den Vordergrund treten.Man geht davon aus, dass es sich bei Alzheimer Demenz um ein multifaktoriell bedingtes Syndrom handelt.

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